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Entlegen
Ich denk oft an dich
und darüber nach
was du machst, ohne mich,
und ob dir die Zeit
vielleicht ebenso lang ist wie mir.
Beschäftigt mich Tag und
Dies und Das gut,
so weiß ich doch drum, dass,
verebbt erst die Flut der Pflichten
und werden Gedanken gedacht,
so schnürts mir das Herz zu,
kommt erst die Nacht.
Lieg ich dann wach und
friedlos im Bett,
umgeben vom Dunkel,
das dein Gesicht trägt,
umfängt mich die Sehnsucht
nach Armen und Mund,
dem Klang deiner Stimme,
Vertrautheit, und allem dich,
auf vom Grund.
Ich atme und fühle,
es geht mir nicht aus dem Sinn,
was sein wird,
was wäre,
wie unganz ich ohne dich bin.
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