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Erinnerungen
Dort sitzt du und lachst,
obwohl du Fotos nicht magst.
Es ist beinah schon Sommer, die Luft ist noch kühl;
du freust dich der Sonne, sie scheint fürs Gefühl.
Dein schlohweißes Haar zeugt von all deiner Zeit,
die lang schon vor meiner Vergangenheit heißt.
Die Weste, die blaue, das wollene Hemd,
mitsamt jener Hose dein letztes Gewand.
Der Hund ist noch hier, genau wie die Bank,
in braunroter Farbe, wie du sie gekannt.
Und auch dieser Teppich, aus Flicken gemacht,
den halt ich in Ehren, weil du darauf saßt.
Die Kakteen der Mutter, solang sie bestehn.
Auf Herbst folgt der Winter,
was lebt, muss vergehn.
Der Hund sitzt zu Füßen, schon schwächlich und alt.
Er hält dir die Treue,
du siehst ihn schon bald.
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