top of page

Herbstspaziergang​

​

Der Herbst, er prahlt mit seinen Farben

an diesem tiefblau-klaren Tag.

Es ist ein jeder zu beneiden,

der sich daran zu freun vermag.

​

Geh ich mit dir,

am liebsten meine Hand in deiner,

durch Wälder, wie ein Flammenmeer,

so mahnst du mich an mancher Stelle:

sieh hin, mein Schatz, 

sonst fällst du schwer!

​

Am Sees Ufer sitzen wir im Grase,

lächeln Libellen hinterher,

wie sie tanzen übers klare Wasser,

unsere Gedanken friedlich leer.

​

Spür, du drückst mich sanft zu Boden,

fühl dich schwer schon über mir.

Stand eben doch der Wald in Flammen,

lodre ich schon bald viel mehr.

​

Kann die Glut nur schwer erwarten,

die zu mir kommt, nur durch dich.

Küsst mich sanft erst,

bald schon mit Verlangen,

fordernd, tief und inniglich.

​

Deine Hände, diese wunderschönen,

gleiten forschend über mich dahin.

Explodier in purer Wonne,

golden tanzt das Laub im Wind.

​

​

​​​​​​​​

bottom of page